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    <title>Arnold's Blog - Dahoam</title>
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    <description>Arnold schreibt hier oder auch nicht...</description>
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    <pubDate>Wed, 15 Dec 2010 22:38:31 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: Arnold's Blog - Dahoam - Arnold schreibt hier oder auch nicht...</title>
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    <title>Menschen</title>
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    <author>nospam@example.com (Arnold Schiller)</author>
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    Trotz aller Verschiedenfarbigkeit sahen die Stationen alle gleich aus. Es waren nicht die verschiedenen Farben, denn so manche Station hatte gar keine Farben und war nur grau in grau mit farbigen Schildern. Andere strotzten dafür mit Blumen, Fotos, Bildern oder Texten - je nach Zeitalter der Errichtung der Station. Die Farben der siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts verblasste da und dort. Dafür waren die neuen Stationen frisch. Selbst wenn erneuerte Rolltreppen hervorblinkten, sahen die Stationen alle gleich aus. Letztlich waren es Zweckgebäude, an denen Menschen ein-, aus- und umstiegen. Da schlenderte mit Ganggehabe ein Schwarzhaariger mit Kapuzenanorak dem Teenageralter gerade entwachsen an den Werbetafeln durch den unterirdischen Gang von einer Station zur anderen. Schlendern ist der falsche Ausdruck, denn das Tempo war für das Schlendern viel zu hoch. Aber der Gang schien abgekupfert von den Straßengangs der NewYorker-Kino- Slumviertelbewohner. Leicht mit den vorderen Fussballen nach außen zeigend und mit eingeknickten Knieen was aber bei der Schrittgeschwindigkeit, die dieser Möchtegerngangster an den Tag legte, komisch wirkte. Die Komik verstärkte sich durch den Kamelhaarmantelträger, der sich von hinten ihm näherte. Mit den blanken schwarzen Schuhen dem Kashmirschal und dem schwarzen Lederkoffer - es fehlte ihm eigentlich nur noch die Sonnenbrille zum Mafiosi.Keiner der beiden würdigte den Bisszeitungsverkäufer auch nur eines Blickes. Sie zogen an ihm vorbei als ob sie diesen nicht gesehen hätten. Geradezu würdevoll saß da der Obdachlose auf seinem Stuhl und bot die Obdachlosenzeitung schweigend an. Fast schamvoll stahl sich ein zierliches Persönchen an allen dreien vorbei, um in dem etwas rechts hinten gelegenen öffentlichen Damenklo zu verschwinden. In diesem Umsteigegang am Hauptbahnhof war das wohl die einzigste öffentliche Toilette ohne Bezahlung. Insofern stimmte es nicht, dass alle Stationen gleich waren - trotz dieser Nebensächlichkeit, die natürlich bei einem dringenden Bedürfnis so nebensächlich nicht war - waren die Stationen dann doch wieder zum verwechseln ähnlich. Den zwei gangsterähnlichen Typen stand in ihrem Lauf eine sich verabschiedende Mädchengruppe im Weg und sie mussten Haken schlagen, denn offensichtlich hatten beide das Ziel die Ubahn zu erwischen. Bussi links und Bussi rechts die fünf erwachsenen Frauen aber doch in ihrem Gehabe eher Mädchen trennten sich wohl hier auf, um verschiedene Linien zu nehmen. Der Strom der Fussgänger, die ja nur von A nach B wollten, wurde dadurch leicht gestört. Es kam mir vor, als ob jemand einen Stein in den Abflussstrudel der Menschenmassen geworfen hätte. Der Architekt, der den Übergang geplant haben musste, hatte genau an der Stelle etwas weniger Platz gelassen, sodass die nachströmenden Menschen an die Wände ausweichen mussten. Aber genauso schnell wie die Störung entstanden war, war sie auch schon wieder verschwunden. Ein Yuppie mit seinem Stadtrucksack reihte sich zu den zwei Typen ein und irgendwie passte er auch dazu. Zielstrebig ohne voneinander Notiz zu nehmen, hatten wohl alle drei das gleich Ziel. Prompt gesellte sich ein Arbeiter, der wohl auch nur Heim zu seiner Frau wollte, mit seiner etwas abgewetzten Ledertasche dazu. Und an der Rolltreppe dann reihten sie sich wie Perlen auf einer Schnur auf und trotteten hinunter zu ihrer Linie. Zwei der Damen von der Fünfergruppe trotteten hinterher. Unten angekommen wich das Trüppchen dann links und rechts einer jungen Mutter mit Kinderwagen aus. Brav stellten sie sich vor den Türen der einfahrenden Ubahn auf, um zunächst die Aussteigenden vorbeizulassen, um dann desto hektischer einzusteigen. Die Mutter tröstete ihren Kleinen und vergaß beinahe das Einsteigen. &amp;quot;Zurückbleiben bitte!&amp;quot; schnarrte der Ubahnfahrer durch sein Mikrofon und die Türen wollten schließen. Doch die Mutter war mit ihrem Kinderwagen erst halb herinnen. Die vier Männer hatten wohl keine Notiz voneinander genommen und so unterschiedlich sie auch gewesen sein mögen, sie standen nun links und rechts der Tür gleichverteilt. Sie entpuppten sich als Soldaten, denn die koordinierte Handlung des Türaufhaltens mit blossen Händen, auseinanderstemmen der Türe, hineinziehen der Mutter in einer koordinierten Aktion der acht Arme mit Einsatz von ein paar Beinen und ein bisschen Körper ohne untereinander nur ein Wort zu wechseln, ließ auf militärischen Drill schließen. Und wenn vielleicht einer möglicherweise kein Soldat gewesen sein mag, dann war er doch mindestens Feuerwehrmann oder ähnliches. Sprich irgendwann in seinem Leben in einer menschlichen Organisation gewesen, bei der das Handeln und der Drill so tief sitzt, dass es eben keiner Worte bedarf. Seltsam war dann auch das Schweigen danach, denn die Mutter war schon wieder vollauf mit ihrem fordernden Kind beschäftigt. Es vielen noch nicht einmal Dankesworte und der Waggon war so oder so schon viel zu voll. So löste sich die Schicksalsgemeinschaft des Erlebten in der Anonymität der Großstadt von Station zu Station auch wieder auf, da jeder an einer anderen der vielen gleichen Stationen wieder ausstieg.&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Übersetze nach  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fblog.babsi.de%2Farchives%2F57-Menschen.html&amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fblog.babsi.de%2Farchives%2F57-Menschen.html&amp;lp=de%5Fes&quot;&gt;es&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fblog.babsi.de%2Farchives%2F57-Menschen.html&amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fblog.babsi.de%2Farchives%2F57-Menschen.html&amp;lp=de%5Fit&quot;&gt;it&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fblog.babsi.de%2Farchives%2F57-Menschen.html&amp;lp=de%5Fpt&quot;&gt;pt&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fblog.babsi.de%2Farchives%2F57-Menschen.html&amp;lp=de%5Fja&quot;&gt;ja&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fblog.babsi.de%2Farchives%2F57-Menschen.html&amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Wed, 15 Dec 2010 04:42:44 +0100</pubDate>
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    <title>München - teuer oder doch nicht...</title>
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            <category>Dahoam</category>
    
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    <author>nospam@example.com ()</author>
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    &lt;br /&gt;
&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Manchmal schlägt die Werbung doch zu. M|DIREKT nennt sich die Werbebroschüre der örtlichen Stadtversorgung. Da bleibt dann hängen, daß München billiger ist in Sachen Strom,Erdgas und Trinkwasser als Frankfurt/Main (1963,46 €) , Bremen (1965,99 €), Hamburg (1978,71 €), Dortmund (2007,75 €), Köln (2012,69 €) usf. bis zu Berlin, welches 2113 Euro und 91 Cent im Zweipersonendurchschnittshaushalt verlangen soll, und somit die Stadt München 223 Euro und 68 Cent im Jahr weniger verlangt als Berlin.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Damit ist es natürlich nicht genug Werbung - werden auch die Bäder beworben, so soll Frankfurt 92 Cent mehr verlangen als München (2,72) und Berlin immer 80 Cent mehr in der Kategorie &amp;quot;Eintritt Hallenbad Erwachsene Rabatt für Stammkunden&amp;quot;. Die &lt;a target=&quot;_blank&quot; title=&quot;Schuldenvergleich&quot; href=&quot;http://blog.babsi.de/exit.php?url_id=68&amp;amp;entry_id=13&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.muenchen.de/cms/prod1/mde/_de/rubriken/Rathaus/_lhm_alt/mde/referat/kaemmer/sc_stv.gif&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;Schulden&lt;/a&gt; (2655 € pro Kopf) der Stadt liegen allerdings höher als in Stuttgart (392 €), die Schwaben werden zurecht sparsam genannt. Wer am wenigsten verlangt hat konsequenterweise auch die höchsten Schulden, obwohl das natürlich nicht stimmt Berlin läuft schuldentechnisch ausser Konkurrenz und hat die höchsten Preise.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Die Münchner Referate geben jährlich 3 Milliarden Euro aus. Eine Milliarde gibt das Sozialreferat angeblich wegen &amp;quot;Hartz IV&amp;quot; aus.  Schaue ich aber genauer nach, dann steht da Gesetzliche Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II (Hartz IV)  240 Mio. €, ähm ja zu einer Milliarde ist da durchaus noch ein wenig Luft. Es sind zwar dann immer nicht ganz 25 Prozent des Sozialreferats, aber dann fehlen noch 75 Prozent zu der Milliarde. Alle gesetzlichen Sozialausgaben der Stadt belaufen sich auf 618 Millionen Euro, da fehlen dann noch 387 Millionen Euro zu der Milliarde. Das müssen dann wohl die Kindergärten sein, nicht ganz 2007  betrugen die Personalausgaben 190,6 Millionen Euro und die übrigen Leistungen 200,1 Millionen Euro.  &lt;strong&gt;&amp;quot;übrige Leistungen&amp;quot;  &lt;/strong&gt;schöne mir übrige Leistungen, das hätte mich dann schon näher interessiert, was da beinahe in Höhe von Hartz IV an &amp;quot;übrigem&amp;quot; aus der Portokasse bezahlt wird.  Stellt man die Verwaltungskosten &amp;quot;übriges&amp;quot; und Personalkosten den 200 bis 300 Millionen tatsächlich bezahlten Hartz-IV-Leistungen gegenüber, dann gibt die ach so billige Stadt München ein Drittel des Drittels für Verwaltung aus. Wenn das in allen anderen Referaten auch so gehandhabt wird,  dann könnte die Stadt München mit Einer Milliarde auskommen.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Da aber Kommunalwahlkampf ist, ist natürlich an den Schulden der Stadt München der Bund mit &amp;quot;Hartz IV&amp;quot; schuld. Gleichzeitig ist man natürlich billig gegenüber der Konkurrenz.  Welche Statistik fälschen wir als nächstes?&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt; &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt; &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt; &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt; &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt; &lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_babelfish&quot;&gt;Übersetze nach  &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fblog.babsi.de%2Farchives%2F13-Muenchen-teuer-oder-doch-nicht....html&amp;lp=de%5Fen&quot;&gt;en&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fblog.babsi.de%2Farchives%2F13-Muenchen-teuer-oder-doch-nicht....html&amp;lp=de%5Fes&quot;&gt;es&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fblog.babsi.de%2Farchives%2F13-Muenchen-teuer-oder-doch-nicht....html&amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fblog.babsi.de%2Farchives%2F13-Muenchen-teuer-oder-doch-nicht....html&amp;lp=de%5Fit&quot;&gt;it&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fblog.babsi.de%2Farchives%2F13-Muenchen-teuer-oder-doch-nicht....html&amp;lp=de%5Fpt&quot;&gt;pt&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fblog.babsi.de%2Farchives%2F13-Muenchen-teuer-oder-doch-nicht....html&amp;lp=de%5Fja&quot;&gt;ja&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?url=http%3A%2F%2Fblog.babsi.de%2Farchives%2F13-Muenchen-teuer-oder-doch-nicht....html&amp;lp=de%5Ffr&quot;&gt;fr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Tue, 19 Feb 2008 18:02:06 +0100</pubDate>
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